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Seit dreißig Jahren
sind wir ein Paar,
alle finden es wunderbar.
Denn sie können ja nicht wissen,
dass sie es so sehen müssen.
Der Hintergrund
blieb ihnen verborgen,
sie kennen auch nicht diese grässlichen Sorgen.
Sie sehen nicht was wirklich geschieht,
wie der Alkohol Dich runter zieht.
Ich denke mit großem
Grausen daran,
als es vor zwanzig Jahren begann.
Unser Kinder waren noch klein,
wir wollten doch gute Eltern sein.
Ich liebte Dich mit
Haut und Haar,
aber davon ist längst nichts mehr da.
Für unsere Kinder bin ich geblieben,
Dich, kann ich so, schon lang nicht mehr lieben.
Du richtest Dich
langsam und stetig zu Grunde,
machst jeden Tag die gleiche Runde.
Du trinkst solange bis nichts mehr geht,
ich glaube, für mich, ist es noch nicht zu spät.
Unsere Kinder sind
nun schon groß,
ich habe überlegt, was mache ich bloß,
Ich habe lange den Schein gewahrt,
habe auch nicht an Hilfe gespart.
Doch nun bin ich
leer und ich muss gehen,
es wird sicher Niemand verstehen.
Ich habe Dich immer nur gedeckt,
alles hinter Lügen versteckt.
Dir kann ich nur
raten, pass auf Dich auf
und gib das Trinken endlich auf.
Deine Kinder und auch ich,
wir lassen Dich, sonst ganz im Stich



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Raucher war
ich zwanzig Jahre,
ich sag’s ohne Scheu.
Ohne blauen Dunst geht’s auch,
das war für mich neu.
Ich frag
mich immer wieder,
wie hab ich das gemacht?
Aufzuhören zu rauchen,
einfach über Nacht.
Das war
harte Arbeit
und vor allem Disziplin,
oftmals dachte ich daran ,
das kriegst du niemals hin.
Jetzt, viele
Jahre später,
gibt es noch Verlangen,
in manchen Situationen,
mal wieder anzufangen.
Doch diesem
nachzugeben,
das wäre sehr fatal,
denn wieder aufzuhören,
das schaff ich nicht noch mal.
Alle die
nicht rauchen,
mögen mir verzeihn,
mein Rauch hat sie belästigt,
ich lasse es jetzt sein

Denkst Du manchmal
noch daran,
als unsere große Liebe begann?
10 Jahre ist es nun schon her,
ich frage nicht von ungefähr.
Weißt Du, wer Deine
Familie ist?
die Frau, mit der Du verheiratet bist,
die Kinder, die Dich Papa nennen,
Dich, so gut wie gar nicht kennen.
Wir brauchen Dich
und nicht Dein Geld,
Du bist uns wichtig auf dieser Welt.
Doch Du bist nicht da, Du lässt uns allein,
soll das Familienleben sein?
Du arbeitest von
früh bis spät,
merkst gar nicht, wie die Zeit vergeht.
Arbeit nur bestimmt dein Leben,
es muss doch noch was andres geben.
Dir geht’s schon
nicht mal mehr ums Geld,
Arbeit ist’s was Dir gefällt.
Immer wieder mehr und mehr,
mir gefällt das gar nicht sehr.
Lass andere die
Arbeit machen,
ich will mit Dir mal wieder lachen.
Bitte lass es nicht geschehen,
dass wir Dich nur im Dunklen sehen.